Sonntag, 1. November 2015

Oh Herbst du bist so wunderschön!

 
 
 


 
 
  

Für mich ist die schönes aller Jahreszeiten der Herbst!
in der Zeit kann man sich einfach auch die schönsten Sachen anziehen - Hüte, Schals, Mützen und und und!
genau mein Ding!
 


 
 
 Perfekt zu jedem Outfit haben wir den Stokke Scoot in dem ewig schönen Grau!
 
 
 
 
 
 
Aus Aennies Sicht scheint die Sonne fast schon regenbogenfarbig durch den Stoff
Sieht echt aus, als könnte man da als kleines Monster total gut entspannen!
Uns helfen Spazierfahrten auch tatsächlich um Mamas und Aennies Müdigkeit in den Griff zu bekommen - Aennie schläft und mir tut die frische Luft und die Bewegung (ja, und auch die Ruhe) einfach gut!
 



 


 


 
Ich bin tierisch froh, dass Hüte derzeit so angesagt sind - eigentlich hasse ich Trends aber diesmal freut es mich, dass man nicht seltsam angeschaut wird nur weil man einen Hut trägt :)

Was ist eure liebste Jahreszeit?
und was tragt ihr am liebsten?
-> heyaennie@gmx.de
 
 
eure Mau - mit Hut
 

Freitag, 16. Oktober 2015

Kürbis me Kürbis you!


Ich liebe Kürbis-Suppe! Mein Opa macht die besten Suppen die es gibt, ehrlich! Leider hat er grad keine für mich gekocht :(
Und als ich gestern beim Einkaufen die Kürbisse gesehen habe dachte ich, ich zeig euch mal wie ich für Mama und Papa und für Aennie Suppe mach.
Wie immer super schnell und einfach - Zeit ist ja bekannterweise Mangelware.


- 1/4 Zwiebel
- 2 große Kartoffeln (lieber Süßkartoffeln!)
- 1 mittelgroßer Butternut-Kürbis
- 4 Karotten
- Wasser
- Gemüsebrühe
- optional: 1 Wienerle, Brötchen oder Brot,
- Sahne oder Kokosmilch




1. Zwiebel, Karotten, Kartoffeln und Kürbis schälen und in Würfel schneiden.
Für Aennie habe ich gleich eine extra Schüssel gemacht (entscheidet von der Menge selbst wie viel ihr für euer Baby machen wollt).
Eigentlich gehören Süßkartoffeln anstelle von normalen Kartoffeln rein, aber leider musst ich gerade mal wieder feststellen, dass das Gemüse bei uns im Supermarkt nach einem Tag schon schimmelt - da könnt ich mich immer aufregen.



 

2. Die Zwiebeln in Öl andünsten (für Aennie nehm ich
Beikostöl und nur ganz wenig Zwiebeln - entscheidet selbst ob und wie viel Zwiebeln ihr eurem Baby geben wollt. Meins verträgt sie super und mag den Geschmack auch sehr gern)




3. Karotte, Kartoffeln und Kürbis dazu geben. Kurz mit anschwitzen und dann die Mama-Papa Portion mit Gemüsebrühe auffüllen sodass alles gut bedeckt ist. Baby-topf mit Wasser auffüllen.
Für den Geschmack ein Wienerle beim Kochen mit rein legen! (hatte nur leider gerade keins da)



Suchbild - finde das Baby :D

4. Bei mittlerer Temperatur Kochen lassen bis alles weich ist (aber bitte nicht zu lang, sonst kocht ihr zu viel Wertvolles raus!)  - am besten mit Deckel. (etwa 10- 15 Minuten)


 5. Baby-topf zu erst pürieren, damit keine ungewünschten Gewürze reinflutschen.
So fein wie ihr es für euer Baby für richtig haltet - ich lass ein paar weiche Stücke mit drin, aennie liebt es sie mit der Zunge zu zerdrücken und da sie schon viel festes (auch ohne Zähne) mit vom Tisch isst ist sie auch daran gewöhnt. Passt es aber bitte an die Bedürfnisse eures Babies an!

Mama-Papa Portion darf nach belieben püriert werden. Noch gewürzt und mit Sahne oder Kokosmilch verfeinert werden!







 Zum Verfeinern von der Mama-Papa-Portion nehme ich Chia-Samen und gepufften Amaranth.
Für die alten Maya waren Chia-Samen Grundnahrungsmittel und Heilmittel in einem. Inzwischen ist auch Europa auf das Superfood aus Mexiko aufmerksam geworden, denn die kleinen Samen haben es in sich. Mit ihrem Gehalt an Antioxidantien, Kalzium, Kalium, Eisen, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren stellen sie manch anderes bewährtes Lebensmittel in den Schatten.



Für die Baby-Portion nur gepufften Amaranth.
Es ist ein wundervolles Getreide, das eigentlich gar keines ist, denn es gehört zur Gruppe der so genannten Pseudogetreide. Die kleinen Amaranth-Körnchen bergen eine schier unglaubliche Fülle an leicht verwertbaren Nähr- und Vitalstoffen. Sehr zur Freude all jener, denen das Klebereiweiss im Getreide gesundheitliche Probleme bereitet, ist Amaranth absolut glutenfrei. Für die Kleinen ist es ein guter Eisenlieferant!




 Die Baby-Suppe frier ich portionsweise ein, bzw. hebe ein Gläschen für morgen im Kühlschrank auf.



Ihr hat es scheinbar geschmeckt :D











Meine Portion mit Amaranth und chia-samen



 
 
 
 
 
 
 
Kleiner Servier-Tipp: Am besten ein kleines Brot oder eben wie ich, weil ich kein Brot hatte, ein Brötchen entdeckeln, aushöhlen,  kurz auf den Toaster legen oder in den Backofen geben und
dann mit Suppe füllen. Eignet sich super als Vorspeise oder Beilage . 

 
Beikost-Blog kommt auch bald - weil so viele fragen wie wir das machen.

Eure Mau, im Küchenoutfit





Mittwoch, 14. Oktober 2015

Was macht dein Baby im Internet?!


Schon in der Schwangerschaft war ich mir nicht sicher, ob ich Bilder von Aennie ins Internet stellen möchte.
Nach der Geburt überwiegt der Stolz. Die anfängliche Unsicherheit wird hinten angestellt.
Auf der einen Seite dachte ich mir, ist es für andere sicher schön sie mal zu sehen und auf der anderen dachte ich mir: "nicht jeder will ständig Bilder von Babies sehen".
Der Gedanke den ich aber bis jetzt nicht aussprach war "ist das sicher für sie? was für Menschen sehen es?"
Kann ich es als Mutter verantworten, dass ein Wildfremder, irgendwo auf der Welt, Bilder von meiner Tochter sieht?
Bei jedem Upload überlegte ich hin und her und entschied mich bei den meisten dagegen.
Ich dachte ich stelle nur ausgewählte Bilder online.
Selbst schaue ich ja auch gern Bilder von anderen Kindern an.
Es gibt so wundervolle Bilder im Internet!

Ich verurteile niemanden der gut bedacht Bilder von seinem Nachwuchs ins Internet stellt!
Genauso verstehe ich Eltern die das nicht möchten!
Was will ich aber tun?

In meinen Augen ist meine Unsicherheit zu dem Thema schon eine klare Entscheidung:

Keine/sehr wenig Bilder mehr von Aennie!

ist das jetzt zu radikal? kann ich mich daran halten?
egal!
Du als Mutter bist dafür verantwortlich dein Kind und dich zu schützen so gut es geht.
Und ich als Mutter fühle mich wohler wenn sie wenig im Internet zu sehen ist.

Ich bin natürlich auf eure Meinungen zu dem Thema gespannt.
Gerne als Kommentar oder als Mail heyaennie@gmx.de


Wenn meine Gedanken Persönlichkeiten wären!


Wir hatten bisher ein paar Anfragen für Aennie als Model.
Die bisherigen Angebote haben mich leider nicht 100% angesprochen und somit habe ich abgelehnt. Generell finde ich es aber nichts schlimmes und wenn ich mich mit der Marke wohlfühle, würde ich auch zu stimmen - ich selbst wäre jetzt stolz wenn ich als Baby für irgendwelchen Quatsch Werbung gemacht hätte ;)
Das klingt  jetzt sicherlich widersprüchlich, aber ich differenziere hier ihr privates Leben mit Werbeaufnahmen die meist eher unpersönlich und ohne Namen bzw. Bezug zu ihr veröffentlicht werden.
"ja aber du schreibst doch über ihr Leben Blog?!"
Ich schreibe nicht über ihr Leben sondern über meins mit ihr. Das ist, auch wenn es erst mal nicht so klingt, ein großer Unterschied.


Mir ist seit dem ich Mama bin aufgefallen wie schwer es ist sich immer behaupten zu müssen!
Wenn du deinem Baby mit 9 Monaten noch nichts zu knabbern geben willst bist du ängstlich oder übervorsichtig, wenn du dem Baby immer mal was in die Hand drückst willst du es ruhig stellen und schadest den Zähnen - selbst wenn noch keine da sind und es nur 1x am Tag ein trockenes Brötchen isst!
Wenn du Bilder in Facebook postest bist du Schuld daran, dass ein Pedo neuen Stoff für seine Fantasie hat und wenn du es nicht tust bist du altmodisch und verstehst den Sinn von Facebook nicht.
Alles doofe Beispiele die man aber genau so zu hören bekommt.

Man muss sich ständig rechtfertigen und bevormunden lassen.
Jeder gut gemeinte Rat kann wie ein Schlag ins Gesicht sein!
Das ist total seltsam! warum bekommt man das automatisch mit geliefert zur Geburt?
Kann ich nicht einfach wieder normal denken und für mich Entscheidung treffen ohne alles gleich zu hinterfragen?!
Darf ich dieses seltsame Gefühl zusammen mit dem restlichen Babyspeck wieder dahin verbannen wo es her kam?

Kennt ihr das?
Eigentlich gibt es keinen Grund sich zu rechtfertigen und dennoch holt ihr Luft um gleich noch einen doofen Nebensatz mit anzufügen der euch einfach nur unsicher wirken lässt!
Sei es gegenüber euren eigenen Eltern oder jemand völlig fremden.

Wenn ich also sage "ja ich stille noch"
Dann kann es passieren das, ohne dass ich es will, noch ein "sie nimmt auch einfach nichts anderes" mit raus kommt und ich ärger mich!
Es gibt absolut keinen Grund das zu rechtfertigen und trotzdem denkt sich mein Hirn "ey lass sie einfach mal unsicher wirken - sieht doch eh schon aus wie eine Teenie Mutter! setzen wir gleich noch eins oben drauf"

Während ich das schreib komm ich mir schon wieder vor als würde etwas verschönern wollen.
Will ich aber nicht!
Es ist manchmal absolut grässlich wie man sich als Mutter fühlt!
Und das ist voll ok so!
Da gibt es dann nämlich nen zahnlosen Grinser der all diese fiesen Gedanken verschwinden lässt!
Ich hab von diesem "oh du wundervolles Wesen, ich halt dich im Bauch dein ganzes Leben und geb dir dann halt irgendwann Flügel oder so"- gesülze nie viel gehalten und dachte mir "jaja ist ja gut, ich kann das auch von irgendeiner lovequotes-seite kopieren und mich dann gut fühlen". Aber wenn dich das kleine Wesen anschaut, das angeblich in dir gewachsen ist (nein ich glaub es noch immer nicht, dafür ist sie zu perfekt) dann ist alles mega schön!
Diese grässlichen Schmetterlinge von denen alle Verliebten reden sind dann nämlich absolut in echt in deinem Bauch !
Krasses Gefühl!

Ich denke ich habe in diesem Wirrwarr in etwa sagen können was ich wollte und stell mich gern noch weitern Leserfragen (Blog hierzu ist in Arbeit).
Wenn ihr also etwas wissen wollt - egal wie doof es klingt - her damit!
(Bsp: Welchen Kinderwagen habt ihr?; Gibt es eigentlich noch zeit zu zweit - du weißt schon was ich mein?; Wie oft duscht du? und glaubst du auch dich manchmal selbst riechen zu können?) alles ist erlaubt:
heyaennie@gmx.de oder www.facebook.com/mau.macht.fotos

Eure Mau
(merkt man, dass ich mal wieder übermüdet bin? und seh nur ich, dass ich dringend mal n heißes Bad brauch?)



















Mittwoch, 19. August 2015

Herzensangelegenheit

Wenn Aennie Mittagsschlaf macht (inzwischen schafft sie das schon 2 Std. am Stück mit nur minikleinen Unterbrechungen) hab ich genug Zeit zu trödeln, Blogs zu schreiben, Bilder zu bearbeiten oder einfach die Decke anzustarren. Manchmal lass ich mich aber auch einfach ein wenig im Internet treiben, bestelle unnötige Dinge und lese Dinge die ich lieber nicht lesen wollte.
Seit Facebook weiß, dass ich einen weiteren Teil zur Weltbevölkerung beigetragen hab, kommen mir fast nur noch Artikel über Kinder auf den Bildschirm. Mit dramatischen Titeln zwingen sie mich dann dazu gelesen zu werden. Steve ärgert das immer weil ich dann total zur Übermutti werde.
Ein Artikel war aber dann doch extrem sinnvoll und ich konnte nicht anders als die 2 Std. "Freiheit" die ich am Tag habe damit zu nutzen die Facebookseite der Artikelschreiberin genau zu untersuchen und zu heulen wie ein Schlosshund.

Es ging um die kleine Leonie, ein super süßes und gut entwickeltes Baby das ohne jede Vorwarnung und sehr plötzlich aus dem Leben schied. Ein unerkannter, angeborener Herzfehler war die Ursache und mit Tränen in den Augen las ich immer und immer wieder was der kleinen Familie widerfahren war.
Ich kopiere euch den Text den Leonies Mutter auf Facebook geteilt hat hier rein weil es mir schwer fällt es selbst zusammen zu fassen:

Leonie wurde mit einem Herzfehler geboren. Nicht im letzten Jahrhundert... nein es war der 25.8.2013, einer der glücklichsten Momente in unserem Leben 

 Leider gehörte sie zu den über 60% der Babys, die nicht während der Feindiagnostik, während der Schwangerschaft oder direkt nach der Geburt durch eindeutige Symptome erkannt werden.

Somit hatte Leonie keine Chance. ...


Bis einschließlich zur U4 war Sternenkind Leonie laut der Kinderärzte (die allesamt den Herzfehler nicht erkannt haben) immer kerngesund...

Leonie entwickelte sich auch prächtig, trank gut (sie wurde voll gestillt), wuchs gut und wurde ein richtig süßes Moppelchen mit ganz normalem Babyspeck. Sie lernte schnell und spielte fleißig, beglückte uns mit ihrem wunderschönen Lächeln und brabbelte uns vor allem morgens im Bettchen immer ganz süß voll. Mit nicht einmal drei Monaten machte sie uns ein besonderes Geschenk: sie sagte bereits Mama allerdngs auch zu Papa ;-)

Was aber niemand ahnte: In Wirklichkeit war sie schon schwer krank.

Dass sie beim Trinken ab und zu am Köpfchen schwitzte, fand niemand besonders besorgniserregend, die Hebamme meinte nur, dass ich Leonie dünner anziehen soll und dass das Schwitzen vom vielen Kuscheln auf dem Arm kommt und es normal wäre.... Auch die Kinderärzte bestätigten, dass alles in Ordnung ist. Wir wussten ja nicht, dass man über die Hälfte der Herzfehler nicht oder nur sehr schwer beim Abhören erkennt...

Als Leonie 3,5 Monate alt war, hustete sie auf einmal sehr doll und wir fuhren schnell zum Krankenhaus... von da an ging alles ganz schnell. Der Notkinderarzt in dem Krankenhaus war dieses Mal ein Kinderkardiologe. Dieser erkannte endlich die dramatische Situation und es wurde sofort der Rettungstransport in ein Herzzentrum veranlasst. Seitdem kann ich kein Blaulicht mehr auf der Strasse ertragen und verursache jedes Mal fast einen Crash, damit der Krankenwagen auch ganz schnell durchkommt.

Im Herzzentrum angekommen, befand sich Leonie bereits in einem tiefen kardiogenen Schock. Nie werde ich vergessen, wie hilflos und apathisch meine Kleine in dem Kindersitz des Rettungswagens saß. Wir durften kurz zu ihr, sie schaute uns an und im selben Moment ging die Herzfrequenz nach unten: Herz- Kreislaufstillstand! Auch das hat sich mir eingebrannt: Wie sie uns anguckt und böse versucht zu schimpfen, weil ihr das alles gar nicht gefallen hat, mit ihrem Ärmchen nach uns schlug und wir dann raus geschoben wurden. Dann das stundenlange Warten.... eine Blutlieferung nach der anderen wurde gebracht... und wir warteten.... Stunden später kam die Oberärztin mit einem sehr ernsten Gesicht (denken war uns nicht mehr möglich) und setzte sich zu uns mit den Worten: "Es tut mir leid, dass Sie ein so schwer krankes Kind haben". Ich dachte, sie würde uns verwechseln, da doch unsere Leonie immer kerngesund war, von wem um Himmels willen redete sie also???

Leonie wurde an eine Herz- Lungen Maschine angeschlossen, das bedeutete 90 Minuten REANIMATION! Für uns brach die ganze Welt in Scherben... Dennoch glaubten wir bis dahin noch an Wunder. Babys sind einzigartig und sie überraschen auch so oft die Ärzte mit unmöglichen Entwicklungen. Und so hofften wir.... 12 Tage lang... dann musste die Herz- Lungen Maschine abgenommen werden. Sie länger dran zu lassen, ist zu riskant und würde das Herz noch mehr schwächen.... Wir wurden darauf vorbereitet, dass sie diese OP nicht mehr überleben würde...

Aber sie überlebte. Glücklich lächelnd kam die Oberärztin nach der OP auf uns zu (das erste Mal, dass uns jemand anlächelte!!!!) und wir dürften zu ihr. Die Oberärztin warnte uns jedoch, dass sie nur höchstens ein paar Stunden schaffen könne... Aber sie lebte... sie überlebte die Nacht und den kommenden Tag. Das Herz war durch die Medikamente stabil. Das Köpfchen jedoch machte uns große Sorgen. Auch das Wasser in ihrem Körper, durch die Maschine und durch das Herzversagen musste durch eine Dialyse rausgeschwemmt werden. Tag und Nacht waren wir bei ihr. Wir redeten mit ihr, sangen ihre Lieder mit ihr und hofften und beteten. Nach weiteren 10 Tagen hatte sie plötzlich Herzaussetzer und ventrikuläre Extrastyolen, die Ärzte teilten uns mit, dass eine weitere Reanimation nicht erfolgen würde!!! Wir saßen also an ihrem Bettchen, sie hatte Herzaussetzer und niemand von den Ärzten, die in den Raum eilten, half ihr!
11 Tage nach der 2. OP wurde ihr Herzschlag langsamer. Das herzunterstützende Medikament wurde eingestellt und verlor seine Wirkung. Dafür bekam sie jetzt wieder stärkere Schmerzmittel. 12 Tage nach der OP hörte ihr kleines Herz am Morgen langsam auf zu schlagen. Die Welt hörte auf sich zu drehen. Unser Leben war zu Ende.

Heute wissen wir: Leonie hatte einen reparablen Herzfehler und könnte heute ein gesundes 9,5 Monate altes Baby sein, wenn der Herzfehler im ersten Lebensmonat erkannt worden wäre.

Seitdem kämpfen wir dafür, dass alle Babys nach der Geburt ein Pflichtherzscreening (so wie bereits das Hör- und das Hüftscreening Standard sind) bekommen:
- Pulsoximeter nach der Geburt und nochmals vor der Entlassung aus der Klinik
- einen Herzultraschall von einem Kinderkardiologen
- ein EKG.
Nur dann ist gewährleistet, dass nicht mehr hunderte Babys jedes Jahr einen vermeidbaren (!!!) Tod sterben müssen.

Zudem fordern wir mehr Aufklärung für die werdenden Mütter, die dieses hohe Risiko in der Regel gar nicht kennen und deshalb auch nicht auf die Idee kommen würden, solch eine Untersuchung zu fordern...
Und die Ärzte bieten sie leider nicht an....
Dabei wird jedes 100. Baby mit einem Herzfehler geboren und diese Herzfehler sind die häufigste Todesursache von Babys im ersten Lebensjahr.
Dies ist auch keine Frage der Krankenversicherung, Leonie war Privatpatientin...

Danke für das Lesen und bitte sagt es weiter, nur dann können mehr Babys gerettet werden...

Mich haben diese Zeilen sehr beschäftigt und als ich Steve erzählt habe ich möchte bei Aennie gerne eine Herzscreening machen lassen war er auch sofort überzeugt.
Sie hatte ja die erste Zeit so viel geschrien, gespuckt, geschwitzt und war sehr blass und hustet und niest sehr viel.
Das beschäftigte mich bis zu dem Termin den wir sehr schnell bei Dr. Hofner in Neudrossenfeld bekamen. Wir gingen beide mit gemischten Gefühlen zu diesem Termin. Die Untersuchungen  gingen relativ schnell und das Ergebnis war mehr als beruhigend. Aennie hat ein Loch im Herzen, im ersten Jahr relativ unbedenklich da es vermutlich noch zuwachsen wird, das in 5-6 Jahren nochmal untersucht werden muss.
Die Behandlung kostete uns 115€, ihr könnt euch aber vom Kinderarzt eine Überweisung geben lassen wenn ihr einen Verdacht habt oder im Nachhinein versuchen die Kosten bei der Krankenkasse einzufordern. Mir war es das auf jeden Fall wert, auch um mein Gefühl zu beruhigen.

Ich bewundere Leonies Eltern so sehr für das was sie tun. Mit ihrem Mut und Ihrem Engagement retten sie vermutlich sehr vielen Babys das Leben. Es tut mir so unendlich leid was passiert ist und ich kann mir nicht vorstellen wie ihr euch fühlen müsst.. das ist die Hölle!

Sagt es weiter, teilt es, lasst eure Kinder untersuchen! Gemeinsam schaffen wir so einiges und können auch erreichen, dass ein Herzscreening eine Plichtuntersuchung wird!


Bei meinem Märchen-Projekt bei dem ich noch bis zum 20.09.2015 über www.startnext.com/maumachtfotos Geld sammle um Bilder für eine Ausstellung auf der Palliativstation im Klinikum zu erstellen werde ich am Ende der Ausstellung die entstandenen Einnahmen durch den Verkauf der Bilder größtenteils an Leonies Eltern weiter geben um Ihnen zu helfen ihre Mission zu erfüllen und die Leute über ein Herzscreening aufzuklären.






 

Mittwoch, 12. August 2015

warum es ok ist sich doof zu finden

Gerade jetzt nach der Schwangerschaft fallen mir immer mehr Beiträge in den sozialen Netzwerken auf, in denen es darum geht, dass Frauen nach der Geburt zu ihrem Körper stehen und dafür als etwas "ganz Besonderes" gefeiert werden.


Ich finde das albern.
Was macht mich denn jetzt besser oder schöner?
Bin ich nun mehr wert weil ich nen Knick oder auch zwei in der Optik habe?
Es ist schade, dass die Gesellschaft nur funktioniert wenn man sich für alles rechtfertigt.
Die Reduktion auf meine äußeren Makel und der daher kommende "Erfolg" ist für mich irgendwie ironisch.
Wir streben in allem ständig danach perfekt zu sein. Zeitschriften oder die Werbung spiegeln das wieder was wir sehen wollen und dennoch finden wir es unglaublich toll wenn jemanden einen "echten" Körper zeigt. Im Sinne der Gesellschaft sind aber irgendwie nur extreme Körper "echte" Körper.
Seh ich jetzt ganz normal aus, hab eine normale schöne Figur und keine Makel oder fehlende Gliedmaßen oder oder oder bin ich gleich viel weniger bewundernswert wenn ich mich in Unterwäsche ablichte.

Wer oder was definiert aber bitte "normal"?

Die Idee "echte Mütter" in einer Fotostrecke zu zeigen klingt sehr schön und emotional.
Aber Mütter ohne Streifen oder Wabbelbauch, die regelmäßg trainieren, einen Sixpack haben und gleich nach der Geburt wieder Joggen sind Monster. Sie passen nicht in dieses Bild. Sind schlechte Mütter und kümmern sich nur um ihr äußeres.
So die Mehrheit der Kommentare zu solchen Bildern.
So viel Hass muss ja von irgendwo her kommen?!

Ich darf jetzt ganz öffentlich sagen:

Ich finde mich manchmal einfach nur eklig! Und das ist voll ok so!
Mein Bauch hängt meine Oberschenkel reiben beim Laufen aneinander und ich schwitze.
Meine Brüste sind für meinen Geschmack viel zu groß und vor allem unterschiedlich.
Meine Haut ist fleckig und die Streifen lassen die Haut schrumpeln wenn ich mich bewege.
Meine Haltung ist grauenvoll und mein Rücken schmerzt in einer tour.
Mir passt nichts was gerade modern ist und ich finde auch ganz schwer etwas, dass mir an mir gefällt.
Das ist nicht schlimm. Aber ich darf mich dafür auch einfach mal kurz doof fühlen.
Ich muss nicht im Internet so tun als fände ich das alles voll super und rate jedem dazu sich sofort in Unterwäsche zu schmeißen und ein "echtes" Foto von sich zu machen.
Das ist nämlich genauso wenig echt wie die meisten Fotos die man so findet.
Es ist gestellt - zwar nicht retuschiert - aber gestellt.

"naja du hast halt ein Kind bekommen"
Super ^^! das stimmt zwar aber ich war auch einfach faul.
Auch jetzt könnte ich trainieren und eine knackige Figur bekommen. Aber zu welchem Preis?
Und vor allem für wen?
Steve sagt und zeigt mir nämlich immer wie toll er mich findet und ich habe das Glück, dass er mich nie verändern würde (außer vielleicht meine Unordnung)

Seit ich ihn kenne finde ich mich viel seltener doof.
Ich kann jetzt zu allem an mir stehen und wünsche jedem dass es so ist!
Mit oder ohne Makel.
Wichtig ist in meinem Augen gesunde Ernährung - nicht zum Abnehmen, sondern zum gesund sein.
Seinem Körper das zu geben was er braucht.

Es ist toll wenn ihr zu euch steht! zeigt das ruhig!
Aber man sollte nicht denken das jemand mehr wert ist als man selbst.
Auch wenn die Gesellschaft es uns lehrt.

Bitte genießt einfach euer Leben! versucht euch weniger Gedanken darüber zu machen was andere denken!


<3





Montag, 13. Juli 2015

Die ersten Tage allein mit dem Baby - wie ich dachte nie wieder allein aufs Klo zu können!

Die liebe Valeria hat mich nach der Geburt ihrer Tochter darum gebeten über die ersten Tage mit dem Baby zu schreiben und ich hab nun selbst ein verlangen das noch los zu werden.

Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, weiß ich ehrlich gesagt nicht wie ich die Zeit überstanden habe. Es war übel! Zwar nicht schrecklich aber einfach so anders als man es erwartet. Ich kenne Babys aus der Werbung und von Erzählungen und das war es. In der Werbung ist alles super hell und harmonisch. Das Baby lacht immerzu (ja auch die frisch geschlüpften) und man wird von Sonnenstrahlen geküsst.
Im echten Leben weißt du nicht mehr wie viel Uhr es ist oder wann du zuletzt was gegessen hast. Du hast das Bedürfnis aufs Klo zu müssen oder zu Duschen komplett hinten angestellt und hast Phasen da kannste einfach mal losheulen!
So war das zumindest bei mir. Wie sehr ich mich auf Aennie gefreut habe muss ich glaub ich nicht mehr betonen. Aber ich war am Anfang total überfordert - am meisten mit mir selbst. Da Aennie auch im Krankenhaus nur auf mir geschlafen hat (ich konnte nicht mit ihr auf dem Arm aufstehen und die Krankenschwestern meinten ich soll sie halten) habe ich es daheim so weiter geführt.
Sie schlief in meinem Arm oder direkt neben mir und ich war glücklich damit. Nachts wurde sie ziemlich oft wach und hatte Hunger.. durch diese unruhigen Nächte mussten Steve und ich getrennt schlafen - ganze 4 Monate und auch jetzt noch sehr oft. Steves Verletzungen und die damit verbundenen Beschwerden machten ihm das Schlafen so schon schwer und dann noch alle 2 Stunden geweckt zu werden war für ihn nicht machbar. Das traf ihn extrem hart und sorgte für zusätzliche Belastung. Er wollte nichts anderes als für uns da zu sein aber seine starken Schmerzen vor allem im Kopf liesen nicht lange ein schreiendes Baby zu.
So schlug ich also mein Lager im Wohnzimmer auf der Couch auf und Steve hatte das Ehebett für sich.
Das klingt für viele Männer jetzt sicher erholsam aber ihn hat es einfach nur belastet das er nicht mit uns kuscheln kann. Selbst jetzt fast 6 Monate später kommen mir noch die Tränen wenn ich daran denke.


Aber er war und ist ein wundervoller Vater und Ehemann und ich möchte nie wieder wen anders lieben! Jeder Tag mit der ist mega!

Es gibt so viele Idioten die sich nicht um ihre Kinder kümmern und kerngesund sind und meiner der gern würde der kann nicht. Grrr es ist zum verrückt werden. Die Sorgen um seine Gesundheit überschatteten diese Zeit zusätzlich. Ich war ein Wrack! Geschlafen hab ich nur im Sitzen - wenn überhaupt.

Ich hab mich aber auch angestellt wie der erste Mensch. Die erste Woche verlief zwar echt super aber ab der zweiten fing Aennie unnormal viel zu Schreien an und das passte so gar nicht in unser Bild. Wir sind Harmonie süchtige Menschen - beide -  und wollten ihr so viel Liebe geben wie nur möglich. Jetzt half Liebe allein aber leider nicht und uns wurde schnell klar unser Baby hat Schmerzen. Das war eine Tatsache mit der wir nicht Leben wollten. Wir müssen Aennie doch helfen können. Also gingen wir zum Arzt mit ihr. Erst hatte sie starke Verstopfung durch ein mir falsch verabreichtes Medikament, dann angeblich Halsschmerzen. Also wurde mir und Aennie 2 Wochen Hausarrest vom Kinderarzt verschrieben ( es war ja schließlich Winter und Erkältungszeit).
Kein Besuch und keine Spaziergänge. Hilfe!.
Also sah mein Tag ziemlich trist aus. Ich versuchte zu Kochen um wenigstens etwas klarer im Kopf zu werden und verbrachte so gut wie den ganzen Tag mit Aennie auf dem Arm auf der Couch.
Ich fieberte darauf hin das Steve von der Arbeit kam und musste dann feststellen das er auch erst einmal Pause von seinem Tag braucht.
Sätze wie "ach in dem Alter schlafen sie doch nur" oder "na die hast du ja jetzt schon verwöhnt" brachen mir insgeheim das Herz. Mein Baby schläft nämlich ganz wenig und wenn dann nur in meinem Arm mit Geschunkel.
Mich störte diese Tatsache nicht, ich genoss wie sehr sie mich brauchte. Aber es machte mich schlicht und einfach total fertig.
Meine Haut zeigte das indem sie mich aussehen lies wie ein Teenager und obwohl ich es schaffte regelmäßig zu duschen sahen auch meine Haare ziemlich ...sagen wir.. eklig aus.
Durch das Trinken von Stilltee, und davon bin ich überzeugt, roch ich nach Maggie Gewürz und meine Hormone spielten auch verrückt.

Ich saß also mit einem wunderschönen gut duftenden Baby in meinem Lager und heulte die meiste Zeit einfach mit wenn sie unaufhörlich schrie.
Ich sag ja, ich war ein Wrack.
Jetzt fällt mir selbst auf wie ich mich angestellt habe.
Aufgehört hat mein gluggen-verhalten eigentlich, und jetzt denkt bitte nicht ich sei gestört, als ich mit meiner kleinen zerbrechlichen Aennie auf dem Arm die Treppe herunter gefallen bin.
Das war zu viel! Ich hatte den Aufprall zwar fast komplett abgefedert aber ihr Schreien und der rote Striemen auf ihrer Stirn sagten mir sie hat auch was abbekommen. Als ich dann ihren Kopf abtastete, nachdem meine Schwiegermutter (die sofort die Treppe hochgerannt kam) mir aufhalf und ich wieder Luft bekam, fühlte ich ein großes Loch, da wo die Fontanelle eigentlich ist. Das wars ich hab sie kaputt gemacht, ich werde nie wieder glücklich sein können.
Dass das zum Glück ganz normal ist da alles noch sehr weich ist wusste ich in diesem Moment einfach nicht mehr. Mein Rücken fühlte sich grauenvoll an und ich bekam kaum Luft aber das einzige was ich dachte war "hoffentlich geht es ihr gut". Sie schrie zum Glück und der Krankenwagen war schnell da. Ich heulte wie ein kleines Kind und zitterte am ganzen Körper.
Im Krankenhaus stellte sich zum Glück heraus dass Aennie nichts fehlte und sie sich nur erschrocken hatte. Bei mir vermutete man allerdings angebrochene Wirbel- na toll!
Zum Glück wurde das dann auch ausgeschlossen. Steve war schneller als der Krankenwagen da als er davon erfuhr.

Ab da wusste ich aber, dass sie gar nicht so zerbrechlich ist wie ich dachte und ich locker mal eine Minute meine Blase erleichtern konnte ohne Aennie mitzunehmen.

Das klingt jetzt alles sicherlich etwas seltsam auf Leute die noch keine Kinder haben, aber ich dachte auch ich kenn mich. Bis ich das berüchtigte Wochenbett kennenlernen durfte.

Nach einem zweiten Krankenhausaufenthalt, diesmal wegen Aennies Zustand und dem vielen Schreien, wurde alles besser.
Schlimm war für mich in der Zeit ehrlich gesagt auch, dass mir kaum einer geglaubt hat. Jeder sagte "so ein friedliches Baby die kann doch gar nicht schreien", sogar die Ärzte
Bis es mal jemand mitbekommen hat. Es zerreist einem das Herz.
Jetzt ist sie noch immer sehr sensibel aber wir haben uns gut eingespielt. Durchschlafen kannste vergessen aber das nehm ich ihr nicht übel - für sie ist es nämlich mindestens genauso anstrengend wie für mich.

Ich werde mich hüten irgendwelche Tipps zu geben, denn auch bei uns hat 1. kaum ein tipp geholfen und 2. jeder noch so gut gemeinte Tipp noch zusätzlich Salz in die Wunde gestreut hat.

Uns fällt aber auf, dass es ihr sehr hilft einen geregelten Tagesablauf zu haben. Seit sie Mittagsbrei bekommt gewöhnt sie sich auch gut an ihren Mittagsschlaf und es klappt sogar fast ohne Weinen!
Sie schlemmt richtig und hat Spaß am Essen.
Fingerfood gibt es ab und zu auch aber Mama Mau, die olle Glugge, hat da noch ein wenig bammel und schaut ganz genau zu wenn sie mal an einer Karotte nuckelt oder ein Brötchen voll sabbert.
Wir hoffen einfach dass es sich jetzt mit dem Abendbrei auch abends gut einpendelt und wir es endlich mal schaffen abends ein ritual zu haben. Und sei es einfach nur der  Brei und das Bett.
Ich kann inzwischen sogar meine Schwiegermama ganz allein mit der Kleinen spazieren gehen lassen - hab ich nicht super Fortschritte gemacht?! :P

Liebe Valeria, es wird von Tag zu Tag schöner. Achtung ganz doofer Satz: Genies es!
(Aennie schläft nicht mehr auf meinem Arm - das vermiss ich tatsächlich etwas)


Sie ist heute genau 6 Monate alt brabbelt, dreht sich und rollt sich rum und versucht zu Krabbeln. Sie hat ganz arg sicher schon Mama gesagt und wird morgen bestimmt Laufen - und wenn nicht dann macht das nichts. Unser wundervolles Baby (das, da bin ich sicher, niemals in meinem Bauch war -das kann gar nicht sein. dafür ist es viel zu schön) bekommt alle Zeit der Welt und ich versuche es ihr so schön wie möglich zu machen so lange ich noch ein wenig Einfluss darauf haben kann.


Geholfen haben mir in der Zeit tatsächlich auch Bücher- hätte ich selbst nicht geglaubt.
Das
und das
Aber nur um mich ein wenig verstanden zu fühlen. Die Titel sind recht abschreckend aber der Inhalt ist gar nicht so schlecht.




Und ich stille überall wo es notwendig ist, zwar schleuder ichdie Möpse nicht auffällig rum und klatsch sie jedem gleich ins Gesicht aber ich habe absolut kein Problem damit es auch mal draußen zu tun.
Sollte echt außer Frage stehen :-)



Wie immer freu ich mich auch hier wieder auf eure Geschichten -> heyaennie@gmx.de

eure Mau

Donnerstag, 7. Mai 2015

Der Frisch-vom-Strand-Look


Ich beneide jeden der Locken hat! ich weiß, ich weiß.. die meisten die Locken haben verfluchen es.

Aber für mich gibt es im Sommer keinen schöneren Look als auszusehen als käme man gerade aus dem Meer: Die Haare vom Wind getrocknet und in wilde Wellen gelegt, die Haut glänzend und die Augen etwas müde von der Sonne aber strahlend.
Da ich mit Ultra glattem Haar gesegnet bin und sich Locken mit dem Lockenstab oder Heizwicklern bei meinen dicken Haaren zu schnell aushängen musste ich mir eine Alternative suchen.



Ich hab das  Babyliss Pro Tourmaline Welleisen geschenkt bekommen und wollte es eigentlich für elegante Wasserwellen nutzen - mit durchgestuftem Haar war das schwer...
Also hab ich angefangen damit rum zu probieren und hab schöne Wellen damit zaubern können.
 
 
so sieht das Ding aus
 
 
 
Die Haare abteilen und kleine Partien der Haare Strähne für Strähne mit dem Eisen wellen

zum abkühlen zwirbel ich die Haare kurz und lasse sie dann einfach los
Es geht deutlich schneller als mit dem Lockenstab weil man die Haare einfach wie beim Glätteeisen behandeln kann




 Haarspray rein und die Haare zurechtkneten


Ich mach mir dazu einen lockeren Dutt und steck die eine Seite mit einer Klammer nach oben damit mein Mondgesicht nicht noch breiter wirkt.
 
Sonnenbrille druff und fertsch!
 



Wenn es wärmer wird nervt zu viel Make-up einfach nur, daher kann man sich gerade jetzt auf ein Minimum begrenzen. Einfach die Lippen betonen, etwas Schimmerpuder drauf und fertig.


 für die Lippen liebe ich diesoft sensation lipcolor butter von  astor
Hab ich jetzt sogar in Matte für mich entdeckt (in der Farbe 027 elegant nude)
Die Marke P2 cosmetics bei DM find ich spitze! im Moment gibt es eine Limited Edition mit dem tollen Body Bonzer!
Einfach ein wenig auf die Wangen und fertig!
Oder den "all-over Illuminator" ! Macht einen super Teint!







Vorher / Nachher

Es ist aber ziemlich lästig die Locken am nächsten Morgen überall hängen zu haben nur nicht mehr da wo sie sein sollen..
Hier gibt es einen schönen Trick den man auch verwenden kann um noch leicht feuchtes Haar ohne Hitze zu Wellen!


Ein Haarband über die Haare ziehen





Strähne für Strähne um das Haarband wickeln


und wie beim französischen Zopf immer mehr Haare zu der Strähne hinzufügen


Auf der anderen Seite das gleiche

Bis alle Haare um das Band gewickelt sind

Ist auch keine schlecht Alltagsfrisur wie ich finde :)

Eine Nacht darauf schlafen


Und am nächsten Morgen ist alles noch Gewellt :)

Klappt auch super wenn die Haare vorher nicht gelockt wurden -> glatte Haare werden so gewellt und Naturlocken etwas gebändigt :)








Mau